Sicherheitstipps für Jugendliche

 

Sicherheit für die Jugend

Die Zukunft gehört der Jugend ...

Diese und ähnliche Statements vernimmt man immer wieder von verschiedenen Politikern und Persönlichkeiten der Wirtschaft und tatsächlich liegt der gesamte Fortbestand von allem, was unsere Vorfahren und wir geschaffen haben, in den Händen unseres Nachwuchses.

Unsere Jugend ist uns daher besonders wichtig und es gilt, alles daran zu setzen, ihre Ausbildung und ihr Fortkommen zu sichern. Eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere und glückliche Zukunft ist, dass Jugendliche nicht mit Kriminalität in Berührung kommen, und zwar weder als Täter, noch als Opfer.


Jugendliche können sehr leicht zu Opfern werden, aber leider auch zu Tätern. Es liegt an uns Erwachsenen, beides so gut wie möglich zu verhindern.


Jugendliche jeder Altersgruppe und jeder sozialen Herkunft sind verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Sie können Opfer von Körperverletzungen, Diebstählen, Raubüberfällen, Betrügereien oder Drogenhändlern, Mädchen auch noch zusätzlich Opfer von Sexualattentätern werden. Bei all diesen Delikten ist einerseits wichtig, dass unsere Jugend dem Alter entsprechend immer wieder über die Gefahren aufgeklärt wird. Diese Aufklärung steht optimalerweise auf verschiedenen Standsäulen. Unverzichtbar ist hier selbstverständlich die Aufklärung durch das Elternhaus und den Schulen. Sie kann und soll aber zusätzlich auch durch verschiedene Institutionen wie Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Burgenland, der kriminalpolizeilichen Prävention, aber auch durch Vorträge des Vereines Nachbarschaftshilfe erfolgen.

Sollte nun der bedauerliche Fall eingetreten sein, dass ein junger Mensch tatsächlich zum Opfer wurde, ist es unbedingt notwendig, dass Jugendliche jederzeit Ansprechpartner haben, an die sie sich rasch, unbürokratisch und vertrauensvoll wenden können. Wiederum ist dabei natürlich das Elternhaus gefordert. Es bieten aber auch Institutionen wie beispielsweise die Kinder- und Jugendanwaltschaft Burgenland entsprechende Hilfe an. Auch der Verein Nachbarschaftshilfe steht für Jugendliche als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Weiters bietet der "Weiße Ring" über die Opfernotrufnummer 0800 112 112 jederzeit Unterstützung.

Anderseits ist es aber auch so, dass leider immer wieder Jugendliche zu Straftätern werden. Vielen ist nicht bewusst, dass sie mit ihrem 14. Geburtstag strafmündig werden. Somit erhalten sie nicht nur Rechte vom Staat, sondern auch Verpflichtungen. Eine dieser wichtigen Verpflichtungen ist eben die Einhaltung der österreichischen Gesetze. Oftmals geraten Jugendliche durch falsche Freunde auf die schiefe Bahn. Dass diese vermeintlichen Freunde durch das Anstiften zu verbotenen und strafrechtlich relevanten Taten die Zukunft der Jugendlichen verbauen, können oder wollen junge Menschen in der oftmals schwierigen Phase des Erwachsenwerdens nicht erkennen. Sehr oft unbedacht bleibt außerdem, dass das österreichische Strafgesetz nicht nur den unmittelbaren Täter unter Strafe stellt, sondern auch jeden, der an einer strafbaren Handlung unmittelbar mitwirkt oder jemanden zu einer strafbaren Handlung verleitet.

Das Thema Drogen ist so weitläufig, dass unzählige Bücher darüber geschrieben werden könnten. An dieser Stelle nur so viel gesagt: Drogen sind falsche Freunde. Egal welche Drogen man konsumiert, am Ende gerät man in eine Abhängigkeit, in der das Leben ohne Drogen nicht mehr lebenswert erscheint. Der Drogenabhängige gelangt immer tiefer in einen Sumpf aus Kriminalität und Gewalt, aus dem es schlussendlich nahezu unmöglich ist, ohne Hilfe wieder herauszukommen.

Für jugendliche Mädchen stellt sich noch eine weitere Gefahr. Mädchen, die vermehrt alleine unterwegs sind, sollten die Möglichkeit der Teilnahme an einem Selbstverteidigungskurs überlegen. Solche Kurse werden sowohl vom Verein Nachbarschaftshilfe, als auch von der Polizei angeboten. Darüber hinaus ist es unheimlich wichtig, Mädchen darauf zu sensibilisieren, mit einer gesunden Vorsicht auf Burschen- und Männerbekanntschaften zu reagieren und sehr vorsichtig beim Konsum von Alkohol zu sein. Denn oftmals suchen Täter alkoholisierte Mädchen, um dann ein leichteres Spiel für ihre kriminellen Machenschaften zu haben. Jedenfalls empfehlen wir jedem Mädchen sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen und auch laut um Hilfe zu schreien, sollte es in eine gefährliche oder beängstigende Situation geraten.

Letztendlich gilt es für uns Erwachsene Zeit, Kraft und Energie zu investieren, um unsere Jungendlichen von kriminellen Machenschaften im Zusammenhang mit Jugendkriminalität, sei es als Opfer oder als Täter, fern zu halten. Der Verein Nachbarschaftshilfe Sicherheit hat es sich jedenfalls zum Ziel gesetzt, den Anliegen von Jugendlichen besonderes Gehör zu schenken und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.





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